Lexikon der ästhetischen Chirurgie

Lexikon kosmetische Chirurgie

Gynäkomastie

Als Gynäkomastie bezeichnet man eine männliche Brust, die durch übermäßiges Wachstum verweiblicht aussieht. Neben einem erhöhten Brustvolumen kann sich eine regelrechte Unterbrustfalte ausbilden, manchmal kann es sogar zu einer Sekretion aus den Brustwarzen kommen. Mitunter schmerzen die Brustdrüsen.

Ursachen können hormonelle Störungen oder Schwankungen der Hormonsituation, selten Tumoren oder genetische Erkrankungen sein. Am häufigsten handelt es sich jedoch um ein Brustwachstum ohne weitere körperliche Störungen, die natürlich urologischerseits ausgeschlossen werden sollten.

Eine operative Behandlung zur Verkleinerung der Brust ist sehr gut möglich. Hierbei wird durch einen kleinen Schnitt um die Brustwarze die Brustdrüse entfernt, das umliegende Fettgewebe wird schonend und angleichend abgesaugt. Manchmal kann eine Hautstraffung um die Brustwarze erforderlich werden.

Nach der Operation ist eine Kompressionsbehandlung durch ein entsprechendes Mieder in der Regel über sechs Wochen erforderlich.

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Hier finden Sie Erklärungen zu Begriffen aus der plastischen und ästhetischen Chirurgie.
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