Lexikon der ästhetischen Chirurgie

Lexikon kosmetische Chirurgie

Krampfader

Als Krampfader bezeichnet man eine erweiterte und geschlängelte Vene infolge einer Schwäche der Venenklappen und/oder der Venenwand. Krampfadern treten vorwiegend an den Beinen auf, weil die Belastung der Venenwand aufgrund der Schwerkraft hier am größten ist.
Krampfadern können konstitutionell bedingt sein, d.h., man ist entsprechend veranlagt. Wir sprechen dann von "primären Krampfadern". Hier spielt die Vererbung eine große Rolle; Eltern oder Großeltern hatten häufig ebenfalls Krampfadern. Es wird auch allgemein von "schwachem Bindegewebe" gesprochen, obwohl eine Verbindung zwischen echter Bindegewebsschwäche und Krampfadern nicht immer sicher belegt ist.

"Sekundäre Krampfadern" treten infolge von Gründen auf, die man im Laufe des Lebens erworben hat und die die Venenklappen oder die Venenwand schädigen, z.B. nach einer Thrombose oder auch nach einer Verletzung.

andere Bezeichnung: Varizen (Mehrzahl)

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