Lexikon der ästhetischen Chirurgie

Lexikon kosmetische Chirurgie

Zornesfalte

Die Zornesfalte, auch Glabellafalte genannt, entsteht als so genannte dynamische Falte durch eine meist übermäßig gesteigerte Aktivität mimischer Muskulatur, hier des M. corrugator supercilii.

Folge ist ein immer wieder auftretendes Stauchungsphänomen der Haut zwischen den Augen, welches schließlich zur Bildung von ein bis zwei vertikalen Faltenlinien führt. Nach einiger Zeit werden diese Falten statisch, das heißt bereits ohne Muskelaktivität bleibt die mittlerweile fest eingefurchte Haut in der Falte "stehen". Folge dieser übermäßigen Aktivität der mimischen Muskulatur ist oftmals auch eine Migräne.

Therapeutisch kann eine Muskelentspannung und dadurch Faltenreduzierung durch Botox-Injektionen erreicht werden, in vielen Fällen geht ein Spannungskopfschmerz oder eine Migräne dadurch auch wesentlich oder vollständig zurück. Eine Behandlung durch Botox kann auch eine prophylaktische oder Mimik entwöhnende Wirkung haben.

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Hier finden Sie Erklärungen zu Begriffen aus der plastischen und ästhetischen Chirurgie.
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